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Kostenberechnung für Architekten und Ingenieure

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Kostenberechnung und Kostensteuerung

Steuern kann nur, wer ein Ziel hat und seine Position kennt. Bezogen auf die Kostensteuerung am Bau ist das Kostenziel hoffentlich klar und bekannt, doch wo ist die Position? Eins ist klar: Mit jeder planerischen Entscheidung wird die Position beeinflusst,doch wo ist diese? Steuern heißt vor allem, Abweichungen vom Kurs zu erkennen und daraufhin zu korrigieren. Und aus Sicht der Honorarabsicherung ist es unverzichtbar, Abweichungen, die vom Bauherren verursacht werden, als solche zu erkennen, zur Entscheidung vorzulegen und nur dann umzusetzen, wenn der Bauherr diese auch unter Anerkennung einer Fortschreibung der Kostenberechnung genehmigt hat. Abweichungen, die der Architekt/Ingenieur zu vertreten hat, z.B. unzutreffende Preisannahmen für einzelne Positionen, sollten durch ihn selbst korrigiert werden, in dem bei noch nicht vergebenen Leistungen im Rahmen des Projektspielraums kostengünstigere Varianten gewählt werden.

Doch wie sollte das alles möglich sein, wenn als Bezugsgröße nur eine schwammige Kostenberechnung zur Verfügung stünde?

Voraussetzung für die Anwendung dieser Empfehlungen ist ein umfangreiches, detailliertes Wissen über Baupreise und Bauleistungen sowie Werkzeuge, auf dieses schnell zugreifen zu können und es in aussagefähige Dokumente zu überführen.

"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun."Johann Wolfgang von Goethe