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Kostenberechnung für Architekten und Ingenieure

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Was Sie vergessen können (denn das ist Vergangenheit)

Bis zur Neuauflage der HOAI im Jahre 2009 diente die Kostenberechnung als Honorargrundlage für die Leistungsphasen 1-4. Diese umfassten gerade einmal 27% des Gesamthonorars. Der weitaus überwiegende Teil des Honorars (73%) wurde auf Basis der Kostenfeststellung ermittelt. Kostensteigerungen nach dem Bauantrag ab der Phase der Ausführungsplanung waren damit direkt honorarerhöhend. Inhaltlich haben sich aus Sicht der HOAI die Anforderungen an die Kostenberechnung nicht verändert. Aus deren Sicht genügt es, die Baukosten bis auf die zweite Ebene der Kostengliederung aufgegliedert darzustellen. Also z.B. eine Gesamtsumme für KG 33 Außenwände oder KG 34 Innenwände oder, bei Gliederung nach Gewerken, für ein Gewerk wie z.B. Mauerarbeiten.

Sie werden im Folgenden sehen, dass Sie im eigenen Interesse als Architekt oder Ingenieur mehr tun sollten, als diese Mindestanforderungen zu definieren.

"Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit"Unbekannter Verfasser